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Performance

          
KILL DEN HASEN im KW Fellbach 2013

Helga Kellerer und Bernd Bartolome
mit Fabian Kühfuß, Anja Klafki,Ragan Arnold, Linda Kaufmann, Susa Ramstaler und Mi Ander


Mit einer Performance eröffnen Helga Kellerer und Bernd Joseph Bartolome ihr Projekt KILL DEN HASEN, das ein Jahr künstlerische und kulturpolitische Arbeit beim Aufbau des KunstWerk Fellbach reflektiert.
Unter Mitwirkung von Fabian Kühfuß, Anja Klafki, Ragan Arnold, Linda Kaufmann, Susa Ramstaler und Mi Ander werden die gemeinsamen Erfahrungen aus dieser Zeit - angefangen vom vielversprechenden Angebot, aus der ehemaligen Möbelfabrik Kill einen Ort für Künstler und Kulturvereine zu schaffen bis zum heutigen Stand mit all seinen Hoffnungen und Hindernissen – thematisiert. Aus den durch die stets wiederkehrenden Befindlichkeiten hervorgerufenen Bildern hat sich eine Choreografie entwickelt, in der jeder der Beteiligten seinen Platz gefunden hat. Um eine zentral im Raum aufgebaute Arbeit, die die Übergangssituation symbolisiert sind Installationen entstanden, die gleichzeitig Stationen der Performance darstellen. Während des Ausstellungszeitraums werden diese zusammen mit einer Videodokumentation der Aktion zu sehen sein.



 

Station II

Galerie Renz Fellbach
4. August 2013, 11.30 Uhr


Die Aktion von Helga Kellerer knüpft an die performative Installation  Kill den Hasen an, die eine Woche davor im KUNSTWERK Fellbach eröffnet wurde und steht symbolisch auch für die Öffnung des KUNSTWERK nach draußen. 365 an der Unterseite markierte rote Styroporhasen werden sich auf den Weg vom KUNSTWERK nach draußen machen und so eine Verbindung zur Galerie und zum Stadtzentrum herstellen. Die anwesenden Vernissagenbesucher werden dazu aufgefordert Patenschaften für die Hasen zu übernehmen, sie mit sich zu nehmen, pfleglich zu behandeln und sie nicht auszusetzen. Mit Hilfe der Paten sollen die Hasen an einen besonderen Ort in der Stadt oder anderswo gelangen, mit auf eine Reise genommen werden oder einfach in den jeweiligen Lebens- oder Arbeitsbereich integriert werden.
Durch eine Dokumentation der jeweiligen Standorte wird die Verortung nachvollziehbar und eine Vernetzung kann stattfinden. Die Paten werden deshalb gebeten die Nummer des in Obhut genommenen Hasen zusammen mit einem Foto seines Aufenthaltsortes und den genauen Standortangaben zurückzusenden an helga-kellerer@web.de



 

SWITCH P22          

Labor 6  -  Januar 2011
Ordnungsspielraum mit Rosemarie Beißer, bildende Künstlerin, Kirchheim/Teck


Nachdem im vorangegangenen Projekt durch das Wechselspiel zwischen Malerin und Bildhauerin eine bunte Summe entstehen konnte, sollten nun in interaktiven und ergebnisoffenen Aktionen Ordnungsschemata sowie Raumerkundungen thematisiert werden. Ordnung und Spiel waren die verbindenden Elemente von Helga Kellerer und ihrer Kollegin Rosemarie Beißer, gemeinsam sollten die Möglichkeiten von Spielräumen, Ordnungsspielen und Raumordnungen untersucht werden. Unzählige Pappschachteln, die vorab von beiden Künstlerinnen in Supermärkten gesammelt wurden, gezielt ausgewählt nach Farben, Muster und Größe, sollten in einem 7 Tage   dauernden Prozess für Installationen und Bewegungsabläufe benutzt werden.  Zunächst wurde der große Raum mit einem „Schachtelflug“ durch Tür und Fenster bis zur Decke angefüllt. Dies war die Grundlage für die täglich auseinander hervorgehenden Veränderungen und Umbauten, Kartons und Menschen waren ständig in Bewegung, variable Gebilde und dreidimensionale Bilder entstanden immer neu, um dann wiederum für Körperhandlungen eingesetzt zu werden. Das Geschehen wurde optisch festgehalten und war in Form von Videoaufzeichnungen und Fotos ebenfalls in den Räumen präsent. Diese Arbeitswoche, die zugleich auch die letzte des Gesamtprojekts war, beendete die  6-teilige Laborreihe von Helga Kellerer. Was als Auftakt zu „switch“ mit 10 Mitspielern und schwerem Arbeitsmaterial aus der eigenen Stahlwerkstatt begann, fand sein Ende – mit einem Bogen über 4 weitere Projekte, bei denen Material, Klang, Bewegung jeweils im Austausch mit unterschiedlichen Gegenübern erforscht wurde  - im neutralen „Wegwerfartikel“ Karton, der leicht aus dieser Untersuchung gehen ließ.
 
         

                                   

SWITCH P21      

Labor 5  -  Januar 2011
Materialzeitraum mit Agnes Riske, bildende Künstlerin, Esslingen


Grundlage für das gemeinsame Laborprojekt von Helga Kellerer und Agnes Riske war eine beiden zu eigene Vorliebe für bestimmte Elemente, Strukturen, Farben und eine ähnliche Herangehensweise im Umgang mit Stichworten und Alltäglichem. Eine große Anzahl  gleichgroßer schwarzer und grüner Kartons mit vorbereiteten, sortierten Materialien sowie  Leinwandstücke, Farbtuben und Stifte füllten anfangs den Raum. In einer Art offener Ateliersituation, in der auch Besucher verweilen konnten, warfen sich die Bildhauerin und die Malerin über 7 Tage ihre Ideen wie Bälle zu und setzten sie im jeweiligen Medium um. Den Anfang machten „Yogafrauen zwischen Tulpenbäumen“, aus Teerpappe ausgeschnittene Formen wurden mit dem Satz „und ewig lockt der Tulpenhut“ auf   gemalte Köpfe gestülpt, eine „Pustetulpe“ gesellte sich zum „fetten Rot“. Unter dem Motto „komm Blümchen putzen“ tranken grüne Damen über Putzlappenblumen „Blümchenkaffee“ aus geblümten Kaffeetassen und über mit Luftkissen gefüllten Taschen hinterließ die aus dem Bild verschwindende Person den Ausspruch „ich habe dir nie eine Tulpentasche versprochen“. Die sich aufeinander beziehenden Objekte und Bilder, die mit Leichtigkeit, Selbstverständlichkeit und im ständigen Austausch entstanden, wuchsen im Laufe der Woche zu einem Raumbild -  ähnlich einer Erzählung zusammen. Am Ende waren die Kartons leer, die Leinwände bemalt, das Zusammenspiel mit Witz und Freude gelungen.


 


SWITCH P07       

Labor 3  -  Oktober 2010
Klanggewinn/ Bewegungsübersetzung mit Noa Jordan, bildende Künstlerin, Ludwigsburg und Lena Zagikyan, Mediengestalterin, Stuttgart


Dieser Teil der Laborreihe von Helga Kellerer befasste sich mit der Übersetzung von statischem Material über den Klanggewinn in Bewegung. Aus dem Bestand der vorangegangenen Projektwoche wählte die Bildhauerin Objektteile aus, die die Grundlage für weitere Forschung bilden sollten. Ergänzt durch Audiostrukturen sollte unter Zuhilfenahme von Bearbeitungsmitteln, technischen Kenntnissen und Bewegungserfahrung eine Art Kettenreaktion entstehen. Noa Jordans Beitrag war die Übertragung der Zustände Ruhe – Erregung – Aggression auf zweidimensionales Material, die so entstandenen Geräusche wurden aufgenommen und von Lena Zagikyan tontechnisch bearbeitet wieder eingesetzt. Dieser Klangteppich war ebenso Bestandteil der Bewegungserforschung wie die im Raum angeordneten Stahlkörper.
In einem sich über mehrere Tage kontinuierlich entwickelnden Prozess wurden zwischen Stahltafeln und Stahlkästen Bewegungsabläufe zu den abgespielten Audiostrukturen erprobt, was schließlich zu einem optisch-akustischem Bild führte.
 




SWITCH P06        

Labor 2  -  Oktober 2010
Landschaften/ Urwälder mit Christian Kintner, video- und audiotechnischer Mitarbeiter, Münster, Susa Ramstaler, Performerin, Stuttgart, Petra Pfirrmann, bildende Künstlerin, Esslingen


Geplant war eine Siebentageperformance unter Einbeziehung des Außenraums sowie zufällig anwesender und eingeladener Personen. Zu Beginn wurde eine „Vorratskammer“ angelegt. Aus dem Projekt P01 zurückbehaltenes Material sowie weiteres aus dem Bildhauerfundus von Helga Kellerer sollten die Grundlage für das tägliche Handeln bilden. Zusätzlicher Bestandteil waren außerdem eine Reihe Fotos und  Filmstücke, die vorab unter bestimmten Gesichtspunkten entstanden waren: Momentaufnahmen von Aktionen, Ausschnitte von Landschaften und Farben. Aus diesen Zutaten konnte während der Woche geschöpft werden. Unter Zusatz der Medien Video und Audio wurden kleine Szenen erarbeitet und in unterschiedlichen Kombinationen wiedergegeben. Während sich z.B. in einer großen Projektion auf der Außenmauer des Bahnwärterhauses zwei Menschen endlos und akustisch unterstützt von einem Schlaflied gegen eine Rolltreppe bewegten, kämpften sich im Inneren des Hauses zwei Tänzerinnen mit Stöckelschuhen unentwegt über eine aus schrägen Stahlplatten aufgebaute rostige Fließbandstrecke. Die Woche endete mit einer Ganztagesperformance, einer Bewegungs- und Klangimprovisation unter Einsatz verschiedenster Materialien.





SWITCH P05

Labor 4  -  Oktober 201
Komfortrauschen + B mit Marcus Fauser, freischaffender Künstler, Berlin und Tammo Messow, Musiker und Schauspieler, Berlin


Komfortrauschen ist eine audiovisuelle Performance, angeregt von Impulsen, die während der Improvisation entstehen und für die Beteiligten immer wieder neue Bild- und Klangwelten erschließen. Analog erzeugte Rückkoppelungen und live aufgenommene und manipulierte Bilder von Marcus Fauser bilden zusammen mit Loopgerät, Gitarre, Gesang und elektronisch anmutenden Rhythmen von Tammo Messow die Grundlage dafür. Das Interesse von Helga Kellerer an diesem Projekt war es, sich in den Raum des Komfortrauschens hineinzubegeben und sich auf das vorgegebene Geschehen einzulassen. Ihre Absicht war es, über eine Zeitspanne  von mehreren Stunden hinweg zu erkunden, welche ihr eigenen Körperbewegungen diese audiovisuelle Installation  hervorbringt, welche Reaktionen und Bewegungsimprovisationen in diesem Umfeld aus ständig wechselnden Bildern, Farben und Tönen entstehen können um damit dann diesem optischen und akustischen Raumerlebnis ein weiteres Element hinzuzufügen.





SWITCH P01

Labor 1-- --Oktober 2010
choreografierter Polylog mit Alexandra Brenk, Alexandra Mahnke, Aleksandar Nesic, ahbke-Mitgliedern sowie Bettina von Stietencron und Michael Elischer


Grundgedanke der „Polyloge“ war, Bildhauermaterial für eine Klang- und Bewegungsinstallation zu verwenden. Was als Atelierperformance mit Kollegen aus dem Tanz- und Audiobereich in einer alten Halle begann, sollte weitergeführt werden: Geplant war, mit den Gegebenheiten verschiedener Orte, anderen Mitspielern und zusätzlichen akustischen „Zutaten“ zu arbeiten um durch die Zusammenführung unterschiedlicher Positionen, Veränderungen des jeweiligen Umraums und Zusammensetzung der Personen immer wieder etwas Neues entstehen zu lassen. Im Rahmen von „switch“ ergab sich die Möglichkeit, das Bahnwärterhaus für einen weiteren „Polylog“ zu nutzen. Die Kerngruppe traf auf experimentierfreudige Künstler des ahbke, die sich darauf einlassen wollten und wuchs so auf 11 Personen an. Die mitgebrachten Stahlplatten, Bleche, Sägeblätter, Stahlfedern, Glashörner etc. wurden ihrer Bestimmung nach auf Obergeschoß, Erdgeschoß und Gewölbekeller verteilt. Die Spieler wechselten – auch hier im Sinne einer choreografierten Improvisation - zwischen den drei soundtechnisch miteinander verbundenen Stockwerken hin und her. Das ermöglichte sowohl ein Zusammenspiel als auch Austausch zwischen den Räumen, die durch die Verteilung der sich darin befindlichen „Instrumente“ und des jeweiligs daran Arbeitenden einen eigenen Charakter bekamen. Die ganze Aktion wurde optisch und akustisch über Monitore ins Freie übertragen, so dass die Besucher das Geschehen sowohl als Außenstehende auf den Bildschirmen verfolgen, sich aber auch direkt hineinbegeben konnten. Der Auftakt zu „switch“ war gleichzeitig das erste von Helga Kellerers 6 Laborprojekten in dieser Reihe, bei denen es darum ging, Menschen, Materialien, Bewegung, Klang und Räume zusammenzubringen, um zu erforschen, wie eine Vermischung der Substanzen und andere Komponenten die Entwicklung einer Arbeit bestimmen.



 

Bewegungshäppchen 2010

Interventionen und Improvisationen zur 13. „Langen Nacht der Museen“ in Stuttgart, Friedelateliers, März 2010
mit den Tänzern Christian Speidel, Alexandra Brenk, Alexandra Mahnke und Aleksandar Nesic

der Gärtner
Bedrohung
Die Tafel
Orchester





 

curse, blast, bless 2009

eine visual-sound-performance von Helga Kellerer mit Alexandra Mahnke und Aleksandar Nesic in Zusammenarbeit mit Frank Fierke
anlässlich der Eröffnung der Ausstellung BODY:SPACE
in der Rupert-Mayer Kapelle des Kunstverein Neuhausen




 

Stadtparcours mit Boot 2009

eine Aktion im öffentlichen Raum von Helga Kellerer mit Claudia Bohnenstengel und Tim Stefan Heger anlässlich des Festivals Stadt im Fluß in Esslingen vom 19. - 20. September 2009

die Stationen:
Samstag:

  • Merkelbad: Bootwaschen mit Wasser aus dem Schwimmbad
  • Hochschulcampus: Beschriftung von Fischen und des Platzes mit den Wörtern des Tages
  • Amtsgericht: Verteilung der Fische in umliegende Läden und Cafés
  • Postmichelbrunnen: Bootsrennen
  • Maillepark: Bootsaufstellung
  • IHK: Picknick und Verkehransingen an der Kreuzung

Sonntag:

  • Maillepark: Abschluss Installation

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